Krupka

                                                                                                                            



Stadt Krupka (Graupen)

Stadt Krupka liegt am südöstlichen Fuße des Erzgebirges. Mit die 13 923 Einwohner bedeckt sie ein umfangreiches Katastralgebiet von 4 687 ha und umfasst in sich weitere, ursprünglich selbstständige, Gemeinden Vrchoslav (Rosenthal), Bohosudov (Mariaschein), Maršov (Marschen), Uncín (Hohenstein), Soběchleby (Sobochleben), Nové Modlany (Neu Modlan) und die Bergortschaften Fojtovice (Voitsdorf), Habartice (Ebersdorf), Mohelnice (Müglitz) und Horní Krupka (Obergraupen).

Die Entstehung der altertümlichen Bergmannstadt am Anfang des 14. Jh. ist mit der Zinnförderung verbunden. Die Urbevölkerung waren die Slawen, aber dank des Erzbauaufschwunges kamen nach Krupka viele neue Einwohner, hauptsächlich aus den deutschen Ländern.

Die damaligen Herrschaften waren die von Kolditz, ein sächsischer Adel, die die Krupka-Domäne, mit kurzer Unterbrechung, 166 Jahre im Besitz hatten.

Im 15. und 16. Jh. erlebte Krupka eine ungewesene Blütezeit. Die von Kolditz bestätigten der Stadt das Bierbrau- und Bierschankrecht, erlaubten die Jahres- und Wochenmärkte und ermöglichten den Salzhandel. Im Jahre 1478 stellte der König Ladislaus II. eine Wappenurkunde aus, die der Stadt ein eigenes Wappen, Siegel und das Recht mit rotem königlichem Wachs zu siegeln erteilte. Weiter wurde das Recht den Bürgermeister, den Rat und die Stadtbeamten einzusetzen, bestätigt.

Im 17. Jh. gab es Schwierigkeiten mit dem Bergbau, der Absatz ist stehengeblieben, aber am meisten beeinflusste die Erzgewinnung der Dreißigjährige Krieg.

Im 19. Jh. sind in der graupener Umgebung die ersten Braunkohlengruben und Fabriken entstanden. Dank der kommenden Industrieepoche hat sich auch das gesellschaftliche Leben entwickelt.

Die Stadt Krupka kam durch die beiden Weltkriege über die Totalitätenzeit bis zum Jahr 1989, welches das Leben von jedem Bewohner mächtig geändert hat.

Die Stadt Krupka ist zusammen mit Teplice, Dubí, Osek und Duchcov ein wichtiger Bestandteil der Region und ist zum bedeutsamen Zentrum des Fremdenverkehrs geworden.

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